WOLFSDORF Eine kleine Perle - FN Hanke, Kuschel, Klobuczinsky, Gross, Goehlmann,Amft, Kroker, Strecker, Ellguth, Socha, Hauser, Krause, Luckas

Schweidnitz-Horst Adler Ferien im RIESENGEBIRGE WOLFSDORF-Eine kleine Perle O S S I G Gossendorf - Kreis Neumarkt NEW NEU NOWE ANCESTRY TIMELINES Ahrens, Bunge Hildebrandt, Horn > TREICHEL - 200 Jahre Altona - Fehlau, Saul, Scherke,S(z)kodowski, Hildebrand(t), Bunge Kreis Neumarkt-Niederschlesien ERLENHAIN, SCHWEINITZ-Kreis Neumarkt Peiskerwitz Erlenhain, Schweinitz, Jakobsdorf-Kreis Neumarkt II Links My Photos Neumarkt  Photos Rackschuetz NEUMARKT - Kirche NEUMARKT-Schueler THUN Neumarkt und Niederschlesien Thun in Dokumenten etc. Kreis Neumarkt in Bilder Kreis Neumarkt in Bilder 2 THUN - Eine schlesische Familie - Kreis Neumarkt/Niederschlesien

 Geburtstagskinder

Juni 2008

17.6.45 Norbert Goehlmann

RITTERGUT

Das Herrschaftshaus von Cramstaschen aus Wolfsdorf. Das Gebaeude wurde renoviert und der Garten wird umgestaltet. Die Aufnahme wurde am 1.6.2007 gemacht.

 

Die Gaststaette aufgen/ 2009 von Norbert Bartsch, danke.

DORFGESCHICHTE UND EINWOHNER

HAUS NR. 11 DER FAMILIE STIER (?)

Gutsdorf im nordoestlichen Kreisgebiet, 20 km von der Kreisstadt entfernt, im Niederungsgebiet der Oder. Wegeverbindungen von Klein Bresa, Gross Bresa und Wohnwitz durchziehen das Dorf und fuehren in einer gemeinsamen Strasse nach Tschirnau.

Die Wolfsdorfer Feldmark ist suedwestlich und nordwestlich des Dorfes flaches Ackerland, das Hoehenlagen zwischen 106 und 110 m ue.d.M. aufweist. Das Gelaende im Suedosten steigt bis auf 142 m ue.d.M. an und ist mit Wald bedeckt. Von Klein Bresa kommend, fliesst ein nasser Graben durch das Dorf in Richtung Weissenfeld. An den Ufern ist Wiesengelaende.

Die Gemarkung wurde bis zu 67% als Ackerland, 7% als Wiesen, 22% als Wald und 4% als Hoefe, Gaerten, Wasserlaeufe, Strassen und Wege genutzt. Mit 226 ha gehoerten 91% des Gemeindeareals zum Rittergut, das ebenso wie Klein Bresa im Besitz von Frau Emma von Kramsta, geb. von Wilcke, war. Von den Ackerflaechen waren 22 ha an die Bauern der Gemeinde verpachtet. Die Verwaltung des Gutes in Wolfsdorf lag in den Haenden eines Inspektors. Ein Schwerpunkt auf diesem Hofe war die Mastviehwirtschaft.

Fuer die Bewirtschaftung der Waldgebiete, die zum Rittergut gehoerten, gab es eine Foersterei. Der Foerster in Wolfsdorf war auch fuer die Forsten des Rittergutes Wohnwitz zustaendig.

Die wenigen kleinen Bauernhoefe, besser gesagt, Bauernstellen, am Ort hatten insgesamt nur etwas ueber 40 ha Ackerland zur Verfuegung. Urspruenglich Freygaertnerstellen entwickelten sich durch Landerwerb vom Rittergut oder durch Pachtland zu diesen kleinen eigenstaendigen Bauernstellen, denn Bauern in herkoemlichen Sinne gab es im 18. Jahrhundert in Wolfsdorf noch nicht.

Als Gewerbe wurden betrieben: das Gasthaus zur Wasserburg und ein Kolonialwarenladen. Neben dem alltaeglichen Bedarfsguetern fuer die Dorfbewohner befand sich im Laden auch ein oeffentlicher Fernsprecher.

Als Gemeindevorsteher war von 1885 bis 1910 Karl Kroker taetig. 1836 geboren, diente er im Grenadier Regiment von Schweidnitz und machte die Feldzuege 1864 und 1870/71 mit. Als Stellenbesitzer in Wolfsdorf war er ueber 25 Jahre als Schoeffe taetig und lange Zeit auch als Mitglied des evgl. Kirchenrates. Karl Kroker war Inhaber des Allgemeinen Ehrenzeichens. Im Jahre 1910 uebernahm sein Sohn Hermann Kroker da Amt des Gemeindevorstehers und behielt dieses auch als Buergermeister bis 1945.

Auch hatte er mehere Ehrenaemter inne. Im weiten Umkreis war Hermann Kroker als Kapellmeister bekannt. Sein Leben wurde im August 1945 zerstoert, als er mit den wenigen Habseligkeiten von der Flucht aus der Tschechei zurueckkehrte und nun die erniedgrigen Behandlungen durch die jetzt in Wolfsdorf Herrschenden erfahren musste.

DEUTSCHE IN IOWA http://www.jwfgenresearch.com/IowaGermans.htm U.A.TSCHIRNAU

>Unter den Gefallenen des 2.Weltkrieges wird ein Herbert Bartsch aufgeführt.
>Einen Herbert Bartsch (und es gibt nur einen Herbert Bartsch in Wolfsdorf), der
>außerdem noch Jahrgang 1931 ist. Der soll laut Deiner Unterlagen 1945 in Breslau
>gefallen sein.
>Herbert Bartsch ist 1946 mit meiner Urgroßmutter und mit meiner Großmutter
>Göhlmann mit einem Flüchtlingszug nach Einbeck in Südniedersachsen gekommen.
>Ich habe ihn selbst 1946 wiederholt getroffen. Er ist dann ins Münsterland nach
>oder in die Nähe von Dülmen weitergezogen. Und ist dort, soweit ich weiß, auch
>geblieben. Er hat meine Eltern, ich glaube, es war Ende der sechziger Jahre noch
>einmal in Rheda/Westf. besucht. DANKE HEINZ G.
>

Vorbesitzer des Rittergutes

 

1353 Franczko von Zomerfelt

1374 Hans und Konrad von Warsingen          Andirke von Buckschitz1549 Niklas von Scheblitz verstarb hier. Diente seid 1536 als Landeshauptmann Breslau und erbaute  als Herr von Wohnwitz das beruehmte Wasserschloss1700 von Uttmann         von Bedau1786 von Walter  ?       Maeusel          Engler          Von Kramsta1900 (?) Margarita von Livonius geb. Von Kramsta – Ehemann Oberst a.d. von Livonius

               Generaldirektor der Gueter Herrschaft Klein Bresa, Herschelswaldau und Wohnwitz

FN von Livonius. Der Name hat sich deswegen bei mir so eingeprägt, weil ich
>wirklich einige Male meinen Großvater begleiten durfte, wenn er in seiner Eigenschaft
>als Bürgermeister zum Schloß in Wolfsdorf ging, um mit Frau von Livonius zu
>sprechen.
>Als ich das Photo vom restaurierten Schloß in Wolfsdorf sah, fühlte ich mich in die
>damalige Zeit zurückversetzt. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir in einem
>hellen Zimmer links vom Eingang saßen. Besonders interessant fand ich den
>blank polierten Holzfußboden. Wenn die Sonne schien, wrkte er wie ein Spiegel,
>in dem man als Kind alle möglichen Schattengestalten und Tieren entdecken
>konnte. Die Unterhaltung der Erwachsenen war nicht dagegen weniger wichtig.
>Links vom Tisch stand, wenn ich mich recht erinnere ein Flügel. Geradeaus
>öffneten sich zwei Flügeltüren zu einem weiteren Raum.
>Neugierig, wie man nun eben als Kind einmal ist, hätte ich zu gerne dieses recht
>groß wirkende Zimmer betreten. Aber außer einem flüchtigen Blick war mir nichts
>vergönnt.
>Ich freue mich, daß wenigstens dieses Gebäude der Nachwelt erhalten bleibt.
>
Vielen Dank Heinz G.

Dorfform: Wegedorf mit Gut

Der Ortsname: 1353 Wolffdorf

                      1786 Wolfsdorf

Bei dem Ortsnamen ist nicht an das gefuerchtet Tier, sondern an den Personennamen Wolf, der Abkuerzung von Wolfram, Wolfgang, zu denken. Es ist dies einer der aeltesten uns bekannten deutschen Namen, den auch der Gotenbischof Wulfila, freilich in der Verkleinerungsform, traegt.

Die Katholiken immOrt waren in der kath. Kirche in Auras eingepfarrt. Die evangl. Kirche befand sich in Weissenfeld. Obwohl Wolfsdorf ein kleiner Ort war, gab es einen weithin bekannten Waldfriedhof.

Der schlesische Schuhfabrikant Hans Dorndorf hatte sich diesen kleinen stillen Friedhof zu seiner letzten Ruhestaette gewaehlt und dort fuer seine Familie eine Gruft errichten lassen. Dorndorf liess auch eine lebensgrosse Christusdarstellung schnitzen. Das Kreuz dazu wurde aus den Fluegelarmen der alten Tschirnauer Windmuehle gefertigt. Die Christusfigur haengt heute in der kathl. Kirche in Nippern.

    

Von der Muehle dieses Gutes

stammt das Holz zur Erstellung

des Kreuzes in der kathl. Kirche Nippern.

Katholische Kirche Nippern

Die Kinder kathl. Konfession besuchten die kathl. Schule in Nippern. Wenn Wolfsdorf in all den Jahrhunderten auch ein kleines Dorf geblieben ist, so hatte es doch eine evangl. Schule, in die auch die Kinder aus den Nachbardorfern Tschirnau und Wohnwitz kamen.

 D O K U M E N T E

Nachforschungen von Lehrer und Heimatforscher  Georg Gabel aus Wolfsdorf lassen vermuten, dass eine alte Handelsstrasse von der Ostesee gen Sueden unmittelbar an Wolfsdorf vorbeigegangen sein muesste, da in den dreissiger Jahren nordoestlich von Wolfsdorf faustgrosse Bernsteinstuecke gefunden wurden. Wolfsdorf hatte 1353 14 Hufen, wovon 12 zu dem freien Vorwerk und 2 zur Scholtisei gehoerten. Es war damals zusammen mit Bresin, dem spaeteren Klein Bresa, Besitz des Francko von Zomerfelt, der fuer beide Gueter den Ritterdienst zu leisten hatte und auch am Grundeigentum von Hausdorf beteiligt war. 1374 lassen Hans und Konrad von Warsingen dem Andirke von Buckschitz ihr Dorf Wolffdorf auf.

Auf Wolfsdorf starb 1549 Niklas von Scheblitz, dr 1536 Landeshauptmann des Fuerstentums Breslau geworden war und als Herr von Wohnwitz das beriehmte Wasserschloss erbaut hatte.

Als Besitzer des Rittergutes sind seit dem 17. Jahrhundert die Namen von Uttmann und von Bedau bekannt. Einer Beschreibung Schlesiens aus dem Jahre 1786 ist zu entnehmen, dass Wolfsdorf dem Herrn von Walter gehoert und ein herrschaftliches Wohnhaus, 1 Vorwerk, 1 Kretscham, 3 Freygaertner, 6 Dreschgaertner, 4 andere Haeuser und eine Windmuehle hat. Ueber das Dorf und das Freigut Wolfsdorf in der Breslau/Brieger Fuerstentumlandschaft wird im Jahre 1845 folgendes ausgesagt:

Besitzer ist Anton Wilhelm von Walter, der 1828 fuer die Liegenschaften einen Kaufpreis von 10.000 Reichstalern ghezahlt hatte. Im Dorf sind 15 Wohnhaeuser, 1 herrschaftliches Schloss, 1 Windmuehle und eine Brennerei vorhanden. In der Folgezeit treten als Besitzer noch die Namen Maeusel, Engler und von Kramsta auf. Die letzte Besitzerin war Margarita von Livonius, geb. von Kramsta, deren Mann Oberst a.D. von Livonius Generaldirektor der Gueter Herrschaft Klein Bresa, Herschelswaldau und Wohnwitz war.

Das bereits erwaehnte Gasthaus zur Wasserburg hat seinen Namen  von dem Nachbarort Wohnwitz vorhandenen Wasserschloss entliehen. Zum Gasthaus gehoerten ein Tanzsaal und ein grossser, mit pachtvollen Kastanien bestandener, schoener Garten. Mit diesem Angebot war Wolfsdorf ein beliebtes Ausflugsziel fuer die Bewohner von Dt. Lissa und Breslau, zumal die Ausfluegler denOrt auf schoenen Waldwanderwegen erreichen konnten.

Hausnr.                               Familienname              Vorname             Beruf und Anmerkungen

1                                           Letzner                           Hermann    Fuhrunternehmer, Wohnhaus u. Grundstueck des

                                                                                                            Franz Schroettenhamer in Langenbielau, Warenhdlg.

                                                                                                            Tel. 34

 NOTE VON HEINZ GOEHLMANN:Soweit ich mich erinnern kann, hatte Hermann Letzner zwar das Fuhrgeschäft, aber
seine Frau führte die Warenhandlung (ein echter Tante-Emma-
>Laden, in dem ich als Kind so einige Male war) von Frau Schröttenhammer weiter. Haus
und Grundstück gehörte jedoch dem Förster (den Rang
>habe ich vergessen) Franz Schröttenhammer, der (wie ich vom Hörensagen noch weiß) um
1938 nach Langenbielau versetzt worden war und dort
>einen höheren Posten übernommen hatte.

 

2                                          Gabel                               Georg           Lehrer, evangl. Schule

3                                          Boehm                            Kurt               Maurer

                                            Boehm                            Ernestine      Rentnerin

4                                          Goehlmann                    Kurt                Landwirt, Flaeche  4,25 ha   Gastwirtschaft

                                            Goehlmann                    Adolf              Renter

                                            Goehlmann                     Helmut           Eisenbahner

5                                          Jureck                              Erdmann       Landwirt

6                                          Kroker                            Hermann        Landwirt, Flaeche  5,75 ha Buergermeister 7                                          Hanke                             Josef                Hofstelle Flaeche 1,5 ha

                                            Hiersemann                   Wilhelm           Rentner

8                                          Finke                               Alfred               Fleischer, Wohnhaus Kroker Nr. 6

                                            Neumann                        Hermann          Schaffer

9                                          Ellguth                             Gustav              Landwirt, Flaeche 2,5 ha

10                                        Vogt                                 Gustav              Eisenbahner

                                             Vogt                                 Hermann           Schuhmacher und Schumacherei

11                                        Stier                                  Max                    Arbeiter

12                                        Glied                                  Hermann           Schmied, ca. 3 ha Land, Schmiede

13                                        Geistert                            Wilhelm             Landwirt, Flaeche 3,5 ha +Ziegelarbeiter

                                             Keil                                     Ida                     Landarbeiterin

14                                        Bergel                                Julius                 Schmied, Gemeindehaus

                                             Schymanski                      Josef                  Arbeiter

15                                        Eichler                                 Gustav               Rentner, Arbeiterwohnhaus des Rittergutes

16                                                                                                                  unbebautes Grundstueck des Kurt Goehlmann Nr.4

17                                        Klose                                     Wilhelm           Landarbeiter, Arbeiterwohnhaus des Rittergutes

                                             Bartsch                                 Alfred              Ackerkutscher

                                             Dettke                                   Paul                  Ackerkutscher

                                             Seifert                                    Paul                  Ackerkutscher

18                                         Haupt                                     Artur                 Gutsinspektor, Rittergut ca 226 ha

                                                                                                                          der Herrschaft von Cramsta

                                                                                                                          Klein Bresa, Schloss

                                             Binner                                     Max                    Ackerkutscher

                                             Herzog                                     Paul                   Ackerkutsher

                                             Nischke                                    Paul                   Treckerfuehrer

                                             Nischke                                    Maria                 Rentnerin

19                                        Langner                                    Wilhelm            Landarbeiter

                                                                                                                                                                                  

   

REINHARD HANKE (2008) - MAN KOENNTE FAST  MEINEN ES WURDE IN WOLFSDORF AUFGENOMMEN.

Familien-Chronik  Hanke

Johannes Josef Laurentius HANKE

Geboren  am 10. Dezember 1758

in Neisse

 Ehefrau

Anne Marie KUSCHEL - Muellerstochter

Geboren am   ???

In   ???

Getraut am 30. Juni 1796 

in Neisse

Kinder

Karl Johann HANKE

Geboren am 22. Feburar 1798

In Neisse

Gestorben am 14. November 1881 in Eisenmost

1. Ehefrau

Julia Luis Roswitha HANKE, geb. KLOBUCZINSKI von KLOBUCZIN

(Informationen zum FN Mueller von Klobuczinsky http://www.ibf-kassel.de/projekte/famforkk.html)

*Geboren am 9. Juli 1807 in Eisenmost

Gestorben am 31. Dezember 1829 in Eisenmost

 2. Ehefrau

Pauline Karoline HANKE geborene GROSS

Geboren am 15. Juni 1816 in Oels

Gestorben am 26. Maerz 1892 in Lueben

Aus dieser Ehe gingen 6 Kinder hervor

 

Eltern des Johannes Josef Laurentius Hanke:

Christopherus HANKE - Haeusler und Witwer

 

Mutter

Elisabeth Andrea DOMRICH, DOMNIK (alle Daten unbekannt)

Getraut

Am 11. November 1742 im Pfarramt Patschkau (?)

 

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FAMILIENWAPPEN HANKE - KLOBUCZINSKI

 

          

FAMILIAERES AUS WOLFSDORF

  •  http://www.pfeilonline.de/Legacy/web/ahnen/a1.htm#i14 (Weitere Informationen auf diesem Link
  • IErna Hildegard Gertrud KRAUSE,6 Tochter von Ernst Willi KRAUSE und Maria KOCH, wurde am 1. März 1925 in Wohnwitz, Kreis Neumarkt, Schlesien geboren.

     

  • Allgemeine Notizen: BIOGRAPHIE:
    Sie besuchte die Volksschule in Wolfsdorf, Kreis Neumarkt, Schlesien und anschließend das "Pflichtjahr" im Lebensmittelgeschäft Petzke in Klein-Bresa, Kreis Neumarkt, Schlesien. Nach abgeschlossener Ausbildung an der Kaufmännischen Privatschule Noak in Breslau arbeitete sie vom 24.1.1941 bis Mitte Januar 1945 als Buchhalterin im Steuerberater-Büro Schöngarth in Breslau.
    Vor den anrückenden russischen Truppen floh sie zu Fuß zusammen mit ihren Eltern, ihrem Bruder Kurt und ihrer Schwester Friedel sowie deren Kindern Renate und Norbert durch die damalige Tschechoslowakei nach Westen. Im März/April 1945 hielten sie sich in Kodau und Karlsbad auf. Von dort führte die Flucht nach Thüringen, wo sie sich im September/Oktober 1945 in Bad Liebenstein aufhielten. Während ihre Eltern und ihr Bruder weiter nach Leipzig zogen, floh sie zusammen mit ihrer Schwester und deren Kindern nach Nieder-Laasphe, dem Wohnort von Robert, dem Mann ihrer Schwester. Sie wohnten bei Robert in Haus Nr. 5, jetzt Brückenplatz 5. Hier lernte sie ihren Mann Hermann kennen, der im Nachbarhaus Nr. 6, jetzt Kirchstraße 3, wohnte.
    Bis zu ihrer Heirat arbeitete sie als Strickerin in einer Strickerei in Feudingen, Kreis Wittgenstein.
    Sie wohnte dann mit Familie und Schwiegermutter in Laasphe und ab 1954 in Much, Rhein-Sieg-Kreis.

    Bekannte Ereignisse in ihrem Leben waren:

    • Wohnort: 1925-1945, Wohnwitz, Kreis Neumarkt, Schlesien.

    • Konfirmation: 1939, Belkau, Kreis Neumarkt, Schlesien.

    • Beruf: Buchhalterin, Breslau, Schlesien.

  • FAMILIE ELLGUTH, SOCHA, HAUSER, KRAUSE, LUCKAS

  • Haus Nr.9 der Familie Gustav Ellguth  (im Hintergrund Haus Nr.7 Familie Hanke)

    Ich habe sofort das Backsteinhaus 
    meiner Urgroßeltern erkannt. Sind vielleicht auch alte Fotos von Klein Bresa zu finden? 
    Meine Oma ist ja von ihrem Geburtsort Wolfsdorf nach Klein Bresa gezogen. Dort hat sie 
    mit ihrem Mann (Karl Socha) das kleine Haus (mit dem Schaden im Dach) gebaut. 
    Habe heute die Daten von meiner Tante bekommen. Es ist ein Bescheid vom Landkreis Einbeck 
    über die einheitliche Schadensfeststellung. Hier werden die Geschwister meiner Großmutter 
    mit aufgeschlüsselt, die zum Zeitpunkt der Vertreibung Eigentümer waren. 
    Frieda Ellguth, verh. Simon  - schon verstorben
    Hildegard Ellguth, verh. Thomas - von dieser sind die Fotos von Klein Bresa, ist noch 
    Kontakt vorhanden, weiß aber nichts mehr
    Berta Ellguth, verh. Schimke - verstorben
    Gustav Ellguth, gefallen im Krieg
    Hein Ellguth, gefallen im Krieg
    Hier noch einige Daten, die vielleicht interessant sind.
     
    Ursprünglich stand das landwirtschaftliche Vermögen im Alleineigentum des Gustav Ellguth, 
    der 1939 verstorben ist. Er wurde von seiner Ehefrau Anna, den Kindern Frieda, Wilhelm, 
    Max, Helen und Hildegard beerbt. Max Ellguth ist vor der Vertreibung verstorben. Von den 
    unmittelbar Geschädigten sind verstorben:
    a, Anna Ellguth am 07.09.1945
    b, Wilhelm Ellguth am 12.04.1945
    c, Ditmar Ellguth am 09.04.1946  ?
    Vielen Dank für Deine e-mail mit den anhängenden Bildern von Reinhard.
    >Die Einordnung der Häuser ist sehr einfach.
    >        1. Photo:  Das ist das Haus (mit angebautem Wirtschaftsgebäude) der
    >                          Familie Ellguth. Es hat die Hausnummer 9.
    >                          Das Photo ist so aufgenommen worden, daß das Haus Nr. 6
    >                          sich im Rücken des Photographen befindet. Hinter dem
    >                          Ellguth'schen Haus Nr. 9  kann man noch das weiß verputzte
    >                          Haus Nr. 10 von Hermann und Gustav Vogt sehen.
    >
    >       2. Photo:  Das Wolfsdorfer Schloß. Nach dem Plan meines Vaters trägt
    >                         es die Hausnummer 18.  Ich bin zwar als Kind so einige Male
    >                         im Schloß gewesen, aber außer zwei Räumen, die der Reprä-
    >                         sentation (= dem Empfang) dienten, habe ich nichts kennen-
    >                         gelernt.
    >                         Eigentlich war ich immer davon ausgegangen, daß außer dem
    >                         Inspektor mit seiner Familie, niemand im Schloß wohnte. Die
    >                         Aufstellung meines Vaters sagt aber, daß außerdem noch die
    >                         Familien Max Binner (Ackerkutscher), Paul Herzog 
    (Ackerkutscher)
    >                         und Paul Nitschke (Treckerführer) sowie die Rentnerin Maria
    >                         Nitschke in diesem Haus wohnten.
    >                         Zu diesen Angaben muß ich passen. Bisher hatte ich ange-
    >                         nommen, daß die Familie Max Binner im Haus Nr. 17 (Arbeiter-
    >                         wohnhaus des Gutes) gewohnt hatte. Aber da scheine ich mich
    >                         wohl geirrt zu haben.
    >
    >       3. Photo:  Das Haus meiner Großeltern Hermann Kroker. Es hat die Haus-
    >                        nummer 6. Es ist in der gleichen Aufteilung gebaut wie das 
    Haus
    >                        Nr. 9: Wohnhaus mit angenbauten Stallungen und Scheune.
    >                        Gegenüber früher ist an der Außenfacade bei der Eingangstür
    >                        ein Vorbau (Windfang) angefügt worden.
    >                        Interessant ist, daß der (jetzige?) Besitzer sich jetzt um 
    die  Bau-
    >                        substanz des Gehöftes zu kümmern scheint. Vor gut 25 Jahren
    >                        war damit zu rechnen, daß bei beiden Gebäudeteilen in 
    nächster
    >                        Zeit die Dachstühle zusammenbrechen würden. Sie waren bereits
    >                        erheblich durchgebogen.
    >
     
  • vorgestellt von Gabi S.

  •  

  • Gustav Ellguth(geb.Socha)       LINKS                 *3.1.1878

  • Guenther *16.8.1940 Gross Bresa                                 + November 1939/Steinau

  • Jutta       * 4.3.1935 Wolfsdorf                     Ehefrau: Anna Ellguth geb Krause

  •                                                                  *26.3.1878 Kniegnitz +7.9.1945 Wolfsdorf

  •    Meine Grossmutter Helene Emma Socha geb. Ellguth *26.10.1912 Wolfsdorf, Foto stammt aus dem Jahre 1954.

  • Meine Tante Frieda, Omas Schwester * 1922. Mitte meine Oma. Rechts mein Opa Karl Socha *18.4.1911 Schaderwitz/Kreis Falkenberg, Karl war Wagenbauer in Klein Bresa, Mutter des Karl Socha-Mathilde Socha, geb. Luckas, kathl. *12.1.1872 in Floste - + Juni 1936 Leonhardswitz. Vater des Karl Socha - Joseph Socha kath. 9.1.1870 Ringwitz-+ 15.8.1940 Neumarkt Trauung 16.12.1933 Leonhardwitz/evgl.Kirche zu Belkau

  • Foto unten. Meine Mutter Erika Gisa Hauser geb. Socha *16.8.1940 Gross Bresa

  •   

  • Foto des einstigen Wohnhauses Gross Bresa,    aufgen. im Jahre 1995, Haus noch im Originalzustand von 1945, im Innern wurde nichts veraendert,selbst die Fliesen an den Waenden und am Boden sind noch alle erhalten. Die Polen zeigten der Schwester meiner Oma das Haus von Innen und Aussen.

  •  Wilhelm Ellguth * 24.6.1905 -Soldat-gefallen

  •  FAMILIE SCHMIDT, SCHROETER, GOEHLMANN, KROKER, WEBER

  • von Heinz Goehlmann 2008

  •  

  • Meine Urgrosseltern Goehlmann

  • (Aufnahme 1935 oder frueher)

  • Mein Urgrossvater:

  • Johann Karl Adolph G. evgl.

  • geb am 22.Januar 1868 in Seedorf

  • Beruf: Chausseemeister

  • Heirat: 12.Februar 1896 in der evl. Kirche in Stephansdorf getraut von Superintendent Reymann. 

  • Die "Hochzeitskirche"Stephansdorf  und der Gasthof "Zur Wasserburg"

  • Eine Fuehrung durch den Gasthoft im Jahre 1944

  • von Heinz Goehlmann

  • >Leider weiß ich zur Zeit keine Anekdoten (vielleicht fallen mir noch welche ein). Es
    sind leider alles Geschichten mit ernstem Inhalt.
    >Was unser Gasthaus anging, so kann ich ja versuchen, Dich an die Hand zu nehmen und
    in Gedanken von der Dorfstraße aus (hinter uns die Umfassungsmauer
    >des Dominiums) das zu Haus zu betreten. Nachdem wir die schwere Haustür geschlossen
    haben, stehen wir im Flur. Geradeaus geht es in die Gaststube. Wir
    >betreten sie und haben rechts von uns an der Wand die Theke. Links erstreckt sich die
    Gaststube mit fünf oder sechs Tischen samt Stühlen. Gegenüber befinden
    >sich die Fenster, die zum Hof führen.. Wir drehen uns nach links zu einem der Tische.
    An der Wand zum Dominium hin hängen zwei große Plakate. Das eine
    >zeigt eine schwarzgraue Gestalt mit Schiebermütze, die einen Sack auf dem Rücken
    wegschleppt: Der Kohlenklau!  Rechts daneben ein Fenster, das sich auf die
    >Dorfstraße mit dem Dominium öffnet. Auf der rechten Seite ein weiteres großes Plakat:
    Ein dunkler schemenhafter Mann mit Hut und Mantel: Pst. Feind hört mit! 

  • "Kohlenklau"     "pst.Feind hoert mit"


  • >Wir setzen uns, bestellen einen Stonsdorfer (D e r  typisch schlesische
    Kräuterlikör!).  Wem das zu süß ist, kann es ja einmal mit Danziger Goldwasser oder
    >Kakao mit Nuss oder ... (ja, und hier verläßt mich mein Gedächtnis; ich weiß nur, daß
    mein Großvater viele, wenn nicht gar fast alle Spirituosen von der Likörfabrik
    > Schirdewa(h)n aus Breslau bezog.) mit einem Glas Bier (die Marke weiß ich leider
    auch nicht mehr) versuchen.
    >Sollte es schon Abend sein, Dann sitzt gewiß mein Großvater mit seinen Freunden an
    einem Tisch und reden über Gott und die Welt und ich darf mich natürlich
    >auch an den Tisch setzen und ruhig zuhören. Reden ist nur erlaubt, wenn man gefragt
    wird.

  • Er kaufte 1935/36 das Gasthaus "Zur Wasserburg" in Wolfsdorf fuer seinen Sohn Kurt G.

  • DOKUMENTE:

  • Mein Grossvater Kurt G.

  • Geboren: 22. Mai 1897 in Seedorf

  • Heirat: 1. Mai1920 in der evgl. Kirche Stephansdorf

  • Beruf: Landwirt und Gastwirt

  • Gestorben im Sommer 1970 in Rheda / Westf.

  • Fuenf Generationen auf einem Photo: (Aufgenommen in Wolfsdorf hinter der Scheune)

  • Meine Urgrosseltern (sitzend) Adolf G. und Bertha Schmidt

  • vorne zwischen ihnen ihr erstes Urenkelkind (ICH)

  • Hintere Reihe links meine Grosseltern Kurt G. und Martha Amft

  • Hinten in der Mitte die Schwester meiner Grossmutter: Ihre Schwester Anna Amft

  • Hintere Reihe rechts: Meine Eltern Helmut G. und Magdalene Kroker

  • Familienportraet der Familie Amft aus Seedorf.

  • (Aufgenommen im ersten Weltkrieg, der Vater fehlt, wahrscheinlich war er Soldat zu dieser Zeit)

  • Hintere Reihe links: Meine Grossmutter Martha Amft

  • Hintere Reihe rehts: Ihr Bruder Alfred

  • Vordere Reihe rechts: Ihre Schwester Anna

  • Weitere Daten sind mir nicht bekannt - ich hoffe jedoch an den Soehnen Alfred und Werner Amft noch weitere Auskuenfte zu erhalten.

  • Photo von der goldenen Hochzeit meiner

  • Grosseltern Kurt G. und Martha Goehlmann geb. Amft

  • am 1. Mai 1970 vor dem Gemeindehaus der evgl. Andreas-Kirchengemeinde

  • in Rheda / Westf.

  • Meine Grossmutter

  • an ihrem 80. Geburtstag 1988

  • in Rheda / Westf. 

  • FAMILIEN-CHRONIK GOEHLMANN

  • B E L K A U 

  • Hier wurde Heinz Goehlmann 1940 getauft

  • Ein nie vergessener Kirchgang.....

  • von Heinz Goehlmann

  • Unsere zuständige evangelische Kirche war in Belkau (auch wenn das Dorf in Weißenfeld
    umgetauft wurde, für mich bleibt es Belkau). In dieser
    >Kirche wurde ich im März 1940 getauft.
    >Da ich der Stolz meines Kroker-Großvaters war, durfte ich ihn oft begleiten, wenn er
    als Bürgermeister unterwegs war. Außerdem war es klar, daß
    >ich ihn am Sonntag zum Gottesdienst in die Kirche nach Belkau begleiten durfte.
    >Eines Sonntagsmorgen im Spätsommer 1944 gingen wir wieder in die Kirche. Unser Schild
    mit dem Familiennamen war auf die Bank geschraubt,
    >nach dem Motto: Da weiß jeder, wo sein Platz ist. Unser Platz war vom Altar aus
    gesehen im vorderen Drittel etwas links von der Mitte.
    >Es war ein herrlicher Sonntagmorgen, die Sonne schien durch die hohen Kirchenfenster
    auf die Bänke, wo die Gemeinde andächtig saß. Wie es
    >der böse Zufall wollte, hatte ich wohl beim Frühstück zuviel getrunken. Die Blase
    fing mit der Zeit an, sich deutlich zu melden. Der Pastor pre-
    >digte. Jeder lauschte in stiller Andacht seinen Worten. Plötzlich meldete sich eine
    klare Kinderstimme. "Opa, mich pullert.!" Der Opa schaute zu mir
    >herunter, nickte mit dem Kopf und sagte: "Na, da kumm ock."  Der Pastor sah
    nur kurz zu uns hin und predigte weiter. Der Opa nahm meine Hand.
    >Wir gingen die lange Reihe von Kirchenbänken entlang zum Ausgang
    >Und wir gingen den selben langen Weg wieder zurück. Keiner hatte Anstoß genommen.
    Keiner fühlte sich in seiner Andacht durch uns gestört. Es
    >schien selbstverständlich zu sein, daß der Opa ohne viel Aufhebens so mit seinem
    Enkel verfuhr. Das Verhalten meines Großvaters erfüllt noch
    >heute mit Achtung und Stolz.
    >

  • D O K U M E N T E

  •  

  • Note und Hinweis von Heinz Goehlmann:

  • Übrigens, wenn Du genau auf  die
    (Vorderseite der) Reichskleiderkarte schaust, kannst Du
    >eine weitere Information für Schreibersdorf entdecken: Es ist der Stempel des
    Schuhmachermeisters Franke aus Schreibersdorf.

  • KARL KROKER MIT SEINER FRAU UND SEINEM AELTESTEN SOHN. (NAME DER FRAU U.DES SOHNES UNBEKANNT), KARL KROKER STAMMTE AUS REGNITZ.. DER AELTESTE SOHN IST WAHRSCHEINLICH IM 1. WELTKRIEG GESTORBEN ODER DEN FOLGEN DES KRIEGES.

  •      

  •      

  • HERMANN UND MARTHA KROKER GEB. SEELIGER

  • ORTE:  Seedorf, Wolfsdorf

  • Hier sind meine Schmidts aus Seedorf:
    >       August Schmidt                           oo     Ernestine Schröter
    >       geb. 4.Dez.1840 in Seedorf                    geb. 15.Okt.1842 in Seedorf
    >
    >
    >Kinder.   Pauline Schmidt
    >             geb. 22.Apr.1869 in Seedorf
    >
    >             Bertha Caroline Emilie Schmidt     oo    Johann Karl Adolph Göhlmann
    >             geb. 25.Nov.1872 in Seedorf                  geb.22.Jan.1868 In Seedorf
    >
    >             Hermann Schmidt
    >             geb. 22.Dez.1873 in Seedorf
    >             gest.   ?? in WesterhausenKrs. Melle
    >
    >             Emma Schmidt
    >             geb. 17.Juli 1875 in Seedorf
    >
    >             Ernestine Schmidt
    >             geb. 7.Sept.1876 in Seedorf
    >
    >             Heinrich Schmidt
    >             geb. 18.Dez.1877 in Seedorf
    >
    >             Wilhelm Schmidt
    >             geb. 26.Jan.1883 in Seedorf
    >
    >
    >Hermann Schmidt hatte mehrere Kinder. Ich kann mich nur noch an drei erinnern:
    >
    >            Kurt Schmidt                  oo     Anna Amft  Schwester  (von Martha
    Göhlmann aus Wolfsdorf)
    >            geb.  ??    in Seedorf               geb. ??    in Seedorf
    >
    >             Willy Schmidt                oo     Gerda Kroker aus Wolfsdorf (2. Ehe;
    erster Mann Alfred Finke aus Tschirnau vor Stalingrad gefallen)
    >             geb.  ??  in Seedorf                 geb. ??     in Wolfsdorf
    >
    >             Erika Schmidt                00     Hans Weber
    >             geb. ??   in Seedorf                 geb. ??  in  ??

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